Mobbing an Schulen
Ein Leitfaden für die Schulgemeinschaft im Umgang mit Mobbing.
Ein Leitfaden für die Schulgemeinschaft im Umgang mit Mobbing.
Gewalt und Mobbing sind in all ihren Erscheinungsformen abzulehnen, darin besteht Einigkeit. Die zentrale Frage, der in der Handreichung nachgegangen wird, ist: Wie kann am Standort, in den Klassen dauerhaft und konsequent präventiv gewirkt werden?
Der Handreichung sind im weiteren ein Leitfaden des Ministeriums und ein Video inkl. Materialien zum Video beigefügt.
Dieser Leitfaden stellt anhand aktueller Inhalte von Partizipationsdiskursen den Bildungsauftrag von Offener Jugendarbeit in den Vordergrund und beleuchtet unterschiedliche Ebenen von Partizipationspraxen. Der Leitfaden wird gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung sowie der Steiermärkischen Landesregierung/A6 Bildung und Gesellschaft, Fachabteilung Gesellschaft, Referat Jugend, eine entsprechende Printversion des Leitfadens wurde im Rahmen des Europäischen Jahrs der Jugend von der Europäischen Union ko-finanziert.
Die Gesundheitsförderung Schweiz hat einen Leitfaden zur Partizipation von Jugendlichen in Projekten der Gesundheitsförderung herausgebracht. Jugendbeteiligung nimmt in Projekten und Programmen der Gesundheitsförderung einen zunehmenden Stellenwert ein, verbunden mit der Zielsetzung, gesundheitsförderliche Lebenswelten zu schaffen.
Credit: © AdobeStock/Jose Calsina
#Jugendbeteiligung
Franz Hofmann sieht die Kernaufgabe von Lehrer:innen darin, dass Schüler:innen eine Leidenschaft für das Lernen entwickeln („Zentralthema“), die Schüler:innen dabei zu unterstützen, dass sie Erfolgserlebnisse haben, weil das für die persönliche Entwicklung wichtig ist (Kriterium 1) und Lernprozesse so zu organisieren, dass die Schüler:innen dabei bedeutsame Sozialerfahrungen machen, die bewirken, dass ihre kommunikative und kooperative Kompetenz steigt (Kriterium 2).
Autor: Franz Hofmann
Die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper und dem eigenen Aussehen ist für die Identitätsentwicklung und für das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen ganz wesentlich. Die körperlichen Veränderungen während des Heranwachsens und ganz besonders in der Pubertät können jedoch verunsichern: Ist es normal, wie der Körper sich entwickelt? Bereits im Volksschulalter sehen sich Kinder mit Kritik gegenüber ihrem Aussehen und ihrem Körper konfrontiert. Kritik von außen und der Vergleich mit anderen kann die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper verstärken.
Die Pubertät ist die Zeit großer körperlicher Veränderungen. Das ruft bei vielen Jugendlichen Unsicherheiten hervor: Werde ich mit meinem Körper akzeptiert? Bin ich attraktiv und schlank genug? Muss ich abnehmen, um mehr Erfolg zu haben? Aus Angst vor einer Gewichtszunahme oder aufgrund bestehender Fettpölsterchen sind Diäthalten und gezügeltes Essverhalten nicht ungewöhnlich. Es ist nicht problematisch oder gar krankhaft, wenn sich Heranwachsende mit dem eigenen Körper und seiner Wirkung nach außen befassen.
Gesundheitsförderung setzt an den Lebenswelten und relevanten Organisationen an, in denen Menschen sich in ihrem Alltag bewegen. Üblicherweise sind dies vor allem Schulen, Betriebe und Gemeinden. Eine für die Gesundheitsförderung sehr interessante Lebenswelt vieler Menschen in Österreich fand bislang im Gegensatz zu den gut etablierten Settings bislang wenig Beachtung: der Verein.
Das Handbuch "Für gute psychische Gesundheit von Auszubildenden in Berufsschule und Betrieb" bietet Wissen, Tipps und Praxisbeispiele für Berufsschullehrkräfte und Ausbildner:innen. Der Fokus liegt auf Verhaltens- und Verhältnisprävention.
"Schule ist:“ – heißt es in der Handreichung – „work in progress. Schüler:innen wie Lehrer:innen sind immer neuen, unterschiedlichen Herausforderungen ausgesetzt – das verlangt nach einer Schule, die flexibel und sensibel auf Veränderungen reagiert."
Autorin: Ingrid Salner-Gridling