Fachliteratur & Leitfäden

Partizipation in der Steirischen Offenen Jugendarbeit - Anregungen für die Praxis

Dieser Leitfaden stellt anhand aktueller Inhalte von Partizipationsdiskursen den Bildungsauftrag von Offener Jugendarbeit in den Vordergrund und beleuchtet unterschiedliche Ebenen von Partizipationspraxen. Der Leitfaden wird gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung sowie der Steiermärkischen Landesregierung/A6 Bildung und Gesellschaft, Fachabteilung Gesellschaft, Referat Jugend, eine entsprechende Printversion des Leitfadens wurde im Rahmen des Europäischen Jahrs der Jugend von der Europäischen Union ko-finanziert.

Partizipation von Jugendlichen in Projekten der Gesundheitsförderung

Die Gesundheitsförderung Schweiz hat einen Leitfaden zur Partizipation von Jugendlichen in Projekten der Gesundheitsförderung herausgebracht. Jugendbeteiligung nimmt in Projekten und Programmen der Gesundheitsförderung einen zunehmenden Stellenwert ein, verbunden mit der Zielsetzung, gesundheitsförderliche Lebenswelten zu schaffen. 

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#Jugendbeteiligung

Persönlichkeitsstärkung und soziales Lernen im Unterricht

Franz Hofmann sieht die Kernaufgabe von Lehrer:innen darin, dass Schüler:innen eine Leidenschaft für das Lernen entwickeln („Zentralthema“), die Schüler:innen dabei zu unterstützen, dass sie Erfolgserlebnisse haben, weil das für die persönliche Entwicklung wichtig ist (Kriterium 1) und Lernprozesse so zu organisieren, dass die Schüler:innen dabei bedeutsame Sozialerfahrungen machen, die bewirken, dass ihre kommunikative und kooperative Kompetenz steigt (Kriterium 2).

Autor: Franz Hofmann

Positive Körperbilder fördern

Die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper und dem eigenen Aussehen ist für die Identitätsentwicklung und für das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen ganz wesentlich. Die körperlichen Veränderungen während des Heranwachsens und ganz besonders in der Pubertät können jedoch verunsichern: Ist es normal, wie der Körper sich entwickelt? Bereits im Volksschulalter sehen sich Kinder mit Kritik gegenüber ihrem Aussehen und ihrem Körper konfrontiert. Kritik von außen und der Vergleich mit anderen kann die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper verstärken.

Prävention von Esstörungen

Die Pubertät ist die Zeit großer körperlicher Veränderungen. Das ruft bei vielen Jugendlichen Unsicherheiten hervor: Werde ich mit meinem Körper akzeptiert? Bin ich attraktiv und schlank genug? Muss ich abnehmen, um mehr Erfolg zu haben? Aus Angst vor einer Gewichtszunahme oder aufgrund bestehender Fettpölsterchen sind Diäthalten und gezügeltes Essverhalten nicht ungewöhnlich. Es ist nicht problematisch oder gar krankhaft, wenn sich Heranwachsende mit dem eigenen Körper und seiner Wirkung nach außen befassen.

Praxisleitfaden "Gesundheitsförderung im Verein"

Gesundheitsförderung setzt an den Lebenswelten und relevanten Organisationen an, in denen Menschen sich in ihrem Alltag bewegen. Üblicherweise sind dies vor allem Schulen, Betriebe und Gemeinden. Eine für die Gesundheitsförderung sehr interessante Lebenswelt vieler Menschen in Österreich fand bislang im Gegensatz zu den gut etablierten Settings bislang wenig Beachtung: der Verein.