Smartphonefreie Schule? Social Media Verbot für unter 16-Jährige?
Verantwortung im Umgang mit Smartphone & Social Media
Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, in der digitale Medien allgegenwärtig sind. Bereits im frühen Alter kommen sie mit Smartphones, Tablets und sozialen Netzwerken in Berührung – oft mit wenig Orientierung und Schutz. Inmitten rasanter technologischer Entwicklungen rücken Fragen der digitalen Fürsorgepflicht immer stärker in den Fokus:
Wer trägt Verantwortung für den gesunden Umgang mit digitalen Medien? Welche Risiken bestehen und wie kann Schutz im Alltag konkret aussehen?
Dieser Nachmittag widmet sich dem Spannungsfeld zwischen digitaler Teilhabe und Schutzbedürftigkeit von Kindern und Jugendlichen:
- Wie beeinflusst die digitale Mediennutzung in der Familie die sozial-emotionale Entwicklung von Kindern?
- Welche Rolle spielen Eltern, Bildungseinrichtungen und Gesellschaft in der digitalen Begleitung junger Menschen?
- Was wissen wir über die Auswirkungen von Social Media auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen?
- Wie kann eine beziehungsorientierte Pädagogik der zunehmenden digitalen Entfremdung entgegenwirken?
- Welche konkreten Handlungsmöglichkeiten ergeben sich für Fachkräfte in Schule, Pädagogik, Beratung und Therapie?
Die Veranstaltung bringt Perspektiven aus Entwicklungspsychologie, psychosozialer Gesundheitsförderung, Psychotherapie, Pädagogik und Familienarbeit zusammen. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen auch praktische Zugänge im Zentrum, um digitale Fürsorge als gemeinsame Verantwortung wahrzunehmen.
Termin: Mittwoch, 11. März 2026, 14:15 – 17:30 Uhr
Ort: Online via Zoom
Anmeldung bis 25.2.: F20S26WD09 (www.ph-online.ac.at/ph-bgld)
Für Nachmeldungen ab dem 26.02.2026 wenden Sie sich bitte an zgmp@ph-burgenland.at
Für inhaltliche Fragen:
Nikola Hahn-Hoffmann (nikola.hahn-hoffmann@ph-burgenland.at) und Dominik Weghaupt (dominik.weghaupt@ph-burgenland.at )